Nebenwirkungen bei der Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure

Nebenwirkungen bei der Faltenbehandlung mit HyaluronsäureUm möglichen unerwünschten Nebenwirkungen vorzubeugen und beste Ergebnisse für meine Patienten zu erzielen, verwende ich in meiner Praxis zur Faltenunterspritzung und Regeneration der Haut ausschließlich hochwertige Hyaluronsäure- Produkte von markführenden Herstellern in der Welt der ästhetischen Medizin, solchen wie z.B. Teosyal und juvederm. Die Wirksamkeit dieser qualitativ hochwertigen vernetzten Hyaluron-Präparate wurde auch durch wissenschaftliche Studien bestätigt.

Im Allgemeinen besteht bei jeder Unterspritzung mit stabilisierter Hyaluronsäure ein Risiko von Nebenwirkungen, da es sich dabei um eine mechanische Auffüllung handelt. Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen z.B. vorübergehende Schwellungen, die durch eine Abflussbehinderung feiner Venen oder eigener Lymphe sowie durch osmotische Verschiebungen entstehen können. Seltener kann es nach der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure zu feinen Unebenheiten der Haut oder Verkapselungen kommen, die aber gut behandelt werden können.

Wichtig – Original Produkt und persönlicher Behandlungspass

Vor jeder Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure sollte man sich detailliert über mögliche Nebenwirkungen beraten lassen. Da leider oftmals auch minderwertige Hyaluronsäure zum Einsatz bei der Faltenbehandlung kommt, sollten Sie sicher stellen, dass nur originale Hyaluronsäure-Präparate von bekannten Herstellern bei der Faltenunterspritzung eingesetzt werden. Um das Risiko von ungewünschten Nebenwirkungen möglichst gering zu halten, sollte man sich immer das originalverpackte Hyaluronsäure-Produkt zeigen lassen und das Etikett auf den persönlichen Behandlungspass anbringen.

Schwellung nach Faltenunterspritzung

Bei der Faltenbehandlung wird vernetzte Hyaluronsäure direkt unter die Falte oder auch großflächig eingebracht und füllt das Gewebe mild von unten auf. Da die Gewebeschichten bei der Unterspritzung etwas zusammengedrückt werden und die Durchblutung deswegen leicht gestört wird, kann dies einen vorübergehenden Stau in den Gefäßen verursachen. Als Folge kommt es möglicherweise zu einer Schwellung, die auch nicht unbedingt direkt im Bereich der behandelten Falte liegen muss, sondern leicht versetzt auftreten kann. Patienten glauben dann oft, sie seien an der falschen Hautpartie behandelt worden. Dennoch spätestens in zwei Wochen, wenn die Nebenwirkung der Schwellung zurückgeht, kann sich das erste positive Ergebnis sehen lassen.

Knoten und Wülste nach Faltenunterspritzung

Da es sich bei der vernetzten Hyaluronsäure um einen physischen Auffüllstoff handelt, kann das Ergebnis der Faltenbehandlung zunächst sogar mit den Fingern ertastet werden. Das Hyaluronsäure-Depot wird dann als Knoten oder Wulst wahrgenommen. Im Laufe der nächsten Tagen nach der Behandlung sollte sich diese Nebenwirkung reduzieren oder ganz vergehen, da sich die Hyaluronsäure immer mehr in das Gewebe einbindet. Sollte diese Nebenwirkung länger anhalten, dann ist es ein Indiz dafür, dass die Hyaluronsäure nicht tief genug unter die Haut eingebracht wurde. In seltenen Fällen kann es nach der Faltenauffüllung zu Einkapselungen kommen, da der Körper die Hyaluronsäure als einen Fremdstoff identifiziert. In diesem Fall sollte unbedingt eine Nachbehandlung erfolgen.

Blaue Flecken und Hämatome nach Faltenunterspritzung

Besonders bei Patienten, die Gerinnungshemmer wie Aspirin einnehmen, können nach der Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure blaue Flecken oder Hämatome bilden. Um diese unschönen Nebenwirkungen zu vermeiden, sollten bei der Behandlung sehr dünne stumpfe Kanüle verwendet werden.

Im Gegensatz zur herkömmlichen scharfen Kanüle wird das Gewebe beim Einsatz der stumpfen Nadel während der Unterspritzung viel weniger verletzt. Doch ein erfahrener Behandler kann mit der scharfen Kanüle fast ebenso sanft unterspritzen, sodass das Risiko eines Blutergusses weitgehend vermieden wird. Hämatome oder blaue Flecken als Nebenwirkungen bilden sich nach einigen Tagen wieder zurück und das Endergebnis der Faltenbehandlung wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Hautverfärbungen oder blaue Linien nach Faltenunterspritzung

In seltenen Fällen können nach einer Faltenunterspritzung rötliche oder weiße Hautverfärbungen erscheinen, die aber nach einem Tag vergehen sollten. Bei eine länger andauernden bläulichen Verfärbung nach der Faltenunterspritzung sollte zur Sicherheit eine Nachkontrolle stattfinden. Die Verfärbung als Nebenwirkung entsteht bekanntermaßen dann, wenn zu viel Hyaluronsäure in zu kurzen Abständen unterspritzt wurde. Um dies zu vermeiden, sollte man in den Fällen, wenn größere Mengen an Hyaluronsäure für die Faltenunterspritzung notwendig sind, die Behandlungen in mehrere Sitzungen aufteilen.
Die sogenannte blaue Linie nach der Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure kann entstehen, wenn das Präparat zu oberflächlich unterspritzt wurde. Erfahrene Behandler sind in der Lage, die entstandene blaue Linie durch Hyaluronsäure wieder zu beseitigen.

Allergie nach Faltenunterspritzung mit Hyaluron

Körpereigene Hyaluronsäure in unvernetzter Form wird vom menschlichen Körper selbst produziert und in der Regel innerhalb von 4 Tagen wieder abgebaut. Qualitative hochwertige Hyaluronsäure-Produkte sind beinahe identisch mit der körpereigenen Hyaluronsäure und überzeugen in aller Regel mit einer sehr guten Verträglichkeit. Der Wirkstoff solcher Produkte besteht aus quervernetzter Hyaluronsäure, die in ihrer ursprünglichen Form auch im menschlichen Körper zu finden ist und daher vom Körper nicht als ein Fremdstoff wahrgenommen wird. Sie ist gut verträglich und wird im Laufe der Zeit vom Körper wieder abgebaut. Deswegen ist in den meisten Fällen ein Allergie Test gar nicht notwendig. Lokale Anästhetika oder betäubende Cremes sind in der Regel auch nicht erforderlich, da die Anwendung fast schmerzfrei ist. Dementsprechend treten nach einer Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure so gut wie keine allergischen Reaktionen auf.

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